Ein paar Tipps für den Winter

Smartphones und Tablets sind auch im Winter bei vielen Aktivitäten dabei. Nur leider vertragen sie nicht immer alle Umweltbedingungen, denen sie ausgesetzt werden. Hier ein paar (nicht immer ernst gemeinte) Tipps für das Handling sensibler Gadgets im Winter.

  • Die meisten Hersteller geben irgendwo auf der Homepage oder in der Bedienungsanleitung (sofern vorhanden) an, bei welchen Umgebungstemperaturen das Gerät benutzt werden kann. Offiziell ist das iPhone 5 zum Beispiel nur für Temperaturen über 0° Celsius geeignet (laut Apple). Das Smartphone daher im Winter möglichst nah am Körper tragen, damit es nicht zu sehr abkühlt. Bei Minusgeraden kann es zu verringerter Akkuleistung kommen, oder das iPhone erkennt Ihre SIM-Karte nicht mehr. Übrigens waren frühere iPhone-Generationen auch bei Minusgraden zugelassen.
  • Nächstes Problem: Wegen des kapazitiven Bildschirms wird die Bedienung mit Handschuhen nichts. Denn der Bildschirm braucht Hautkontakt, wahlweise einen speziellen Smartphone-Stift mit einer leitenden Spitze (bloß keinen herkömmlichen Kuli, Kratzer!!!). Doch dafür haben die Hersteller von Zubehör eine Lösung: Es gibt Handschuhe, bei denen in die Fingerkuppen Metall eingewoben ist, zum Beispiel von Sandberg.
  • Wenn man nun angerufen wird und es nicht mehr schafft, die Handschuhe auszuziehen, kann man den Anruf doch einfach mit der Nasenspitze annehmen. Die Blicke auf dem Weihnachtsmarkt gibt es gratis dazu.
  • Nicht zulange im Schnee telefonieren: Schnee ist ja nur gefrorenes Wasser und wenn das ins Gerät läuft, droht der Kurzschluss. Das kann auch passieren, wenn es durch einen schnellen Temperaturwechsel zur Kondensation von Wasser kommt. Brillenträger kennen das Problem. Ist das Handy erst mal nass geworden, hilft nur der ultimative Trockenlegungsvorgang mit Reis:
    Erste Maßnahme immer: Das Gerät sofort ausschalten, um den Kurzschluss zu vermeiden und dann das Gerät für mindestens 24, besser 48 Stunden, ausgeschaltet lassen. Während dieser Zeit sollte das Gerät an einem einigermaßen warmen Ort liegen, aber nicht auf eine Heizung! Und nicht drehen und schütteln, dadurch verteilt sich das Wasser nur innerhalb des Gehäuses.
    Um die Feuchtigkeit aus dem Gerät heraus zu bekommen, kann es helfen, das Gerät in einen Beutel (zum Beispiel einen Gefrierbeutel, aber keinen Kochbeutel) mit trockenem Reis zu legen und den Beutel zu verschließen.
    Wenn es anschließend wieder funktioniert, Glück gehabt. Wenn nicht, muss der Reparaturservice ran.
  • Das Gadget mal zuhause lassen und den Schnee genießen ist die sicherste Variante!

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Journalist und Inhaber dieses schönen Blogs.

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