Warum Videokonferenzen immer noch keine Alternative sind

Seit vielen Jahren sollen Geschäftsreisen, Besprechungen, Meetings etc. überflüssig werden – Videokonferenzen sollen ein würdiger Ersatz sein. Wer das mal im Jahr 2015 mit einem frei verfügbaren System versucht hat, wird schnell merken, dass dem nicht so ist.

Skype

Mit Skype sind Videoanrufe mit mehr als einer Person mittlerweile kostenlos. Wenn alle Teilnehmer an einer stabilen Internetleitung hängen, ist das sogar einigermaßen zuverlässig. Dennoch habe ich immer Aussetzer sowohl bei mir, als auch bei den anderen. Wie gesagt, es ist kostenlos, da kann man das verschmerzen. Skype erfordert eine Software, eine Weboberfläche gibt es (noch) nicht.

Google Hangouts

Dafür musste ich erst diverse Plugins und Browsererweiterungen installieren. Ähnliche Probleme wie Skype.

iMeet

Ein kommerzielles System der Telekom. High-Tech. Von wegen. Selbst bei der Einwahl übers Telefon war die Tonqualität unterdurchschnittlich. Teilnehmer einer Videokonferenz, an der ich letzte Woche teilnahm, flogen nach Belieben raus oder waren mitten im Redefluss unterbrochen. Das Bild fror zwischendurch ein und wer auf Nummer sicher gehen wollte, ließ am besten nur den Ton übertragen. Das war eine ziemlich nervige Angelegenheit.

Fazit

Natürlich ist das eine rein subjektive Bestandsaufnahme und nicht repräsentativ. Aber wir leben im Jahr 2015 und fliegen seit über 50 Jahren ins All. Da müsste doch eine funktionierende Videokonferenz von zuhause aus technisch ohne weiteres möglich sein.
Oder kennt Ihr ein System, das einwandfrei funktioniert?

Veröffentlicht von

Journalist und Inhaber dieses schönen Blogs.

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